Rumänien mit Kindern: Tolle Neuigkeiten
Urlaub in Alma Vii bei der Rumänien Reise mit Kindern
Seit diesem Jahr bringt uns die neu entwickelte Rumänien Familienreise zurück in die Vergangenheit, zeigt uns das Leben auf dem Land mit Pferdekarren und Bauernhof und lässt uns auf den Spuren von Dracula wandern. Rumänien mit Kindern bietet ein spannendes Programm und zeigt den Kleinen wie ein ursprünglicheres Leben aussieht. Natur, Kultur und Tradition werden hier entdeckt und aktiv erlebt: Trüffel sammeln, einen Schäfer kennen lernen und eine Kirchenburg besuchen, stehen unter anderem auf dem Programm. Zudem freuen wir uns eine wirklich einzigartige Unterkunft gefunden zu haben.
Unsere Unterkunft: Pension Sorgenfrei
Mit Hilfe der Tipps von unseren zufriedenen Familien haben wir die spannende Rumänien Reise mit Kindern etwas umgestellt und die perfekte, familienfreundliche Unterkunft in Rumänien gefunden – Die Pension Sorgenfrei. Im kleinen und verschlafenen Dorf Alma Vii liegt der alte Bauernhof von 1871, der von einem deutschen Paar aus Hamburg mit ganz viel Liebe zu einer Pension umgebaut wurde. Hier finden sich neben den Zimmern, auch eine Restaurantscheune und ganz viel Platz zum Spielen und Toben!
Im großen Garten der Pension Sorgenfrei leben ein paar süße Kätzchen und liebe Hunde. Außerdem gibt es hier Hängematten zum Entspannen und einen tollen Schwimmteich. Für die Kids bietet der Bauernhof viele Freizeitmöglichkeiten: Wiesen zum Fußball- oder Fangenspielen, ein Trampolin und gemütliche Lagerfeuerplätze.
Die erste Sehenswürdigkeit bei der Reise Rumänien mit Kindern liegt direkt gegenüber von unserer Unterkunft: Die Kirchenburg, welche eine der Schönsten in Siebenbürgen ist. Wir können die Kirchenburg besteigen, einen tollen Ausblick genießen und im eigenen Museum etwas lernen.
Das Dorf Alma Vii erkunden wir natürlich auch: Hier fühlt man sich fast zurück in die Vergangenheit versetzt, ganz ohne Zeitmaschine! Wir besuchen eine Apothekerin, die uns zeigt, wie man wunderbar duftende Seife herstellt, die wir sogar als Reiseandenken behalten können. Im Dorf finden sich zudem einige Bauern, bei einem von Ihnen lernen wir traditionelle Handwerkerarbeiten kennen. Mit dem Pferdewagen bietet sich uns zudem eine etwas andere Mitfahrgelegenheit, jedoch eignet sich der Wagen perfekt für unsere kurzen Wege an, zum Beispiel zum Imker oder zum Wald, wo wir Trüffel sammeln. Von unserer Unterkunft gelangen wir überall schnell hin und unsere Ausflugsziele wie Sighisoara und Biertan erreichen wir mit dem Bus ebenfalls zügig.
Rumänien mit Kindern: 4 Fragen an die Gastgeber Marion & Mike
1. Wie seid ihr auf die Idee gekommen eine Pension in Rumänien, im Dorf Alma Vii zu eröffnen?
Wir kommen ursprünglich aus Hamburg, bzw. Schleswig-Holstein. Unser erster Kontakt mit Rumänien fand im Jahr 2008 statt, als Mike von seiner damaligen Firma für „ein paar Wochen“ beruflich nach Bukarest geschickt wurde. Daraus wurden dann letztendlich zwei Jahre, in denen wir in jeder freien Minute aus der Hauptstadt flohen, um das Landesinnere zu bereisen und kennen- und lieben zu lernen. Damals merkten wir bereits, dass der Tourismus in Rumänien zwar immer mehr zunahm, aber dass es gleichzeitig kaum gemütliche und ursprüngliche Unterkünfte auf dem Land gab, die uns gefielen.
Die Idee dafür war geboren und wir bekamen sie nicht mehr aus dem Kopf, selbst als wir schon gar nicht mehr in Rumänien lebten. Schließlich entdeckten wir dann eher zufällig bei einer erneuten Rumänien-Reise einen leerstehenden und ziemlich verfallenen Hof in Alma Vii, der uns gefiel. Wir hatten eine Vision, aber gleichzeitig auch einen ziemlichen Respekt vor der Aufgabe, die vor uns lag. „Jetzt oder nie?“, fragten wir uns, und wir entschieden uns für „Jetzt“.
2. Welche Highlights bietet die Unterkunft und was macht sie familienfreundlich?
Spannend ist es zu erleben, wie die Zeit hier manchmal einfach stehen geblieben zu sein scheint; wir werden sehen, wie das Heu von Hand mit der Sense gemäht und mit dem Pferdewagen vom Feld geholt wird, wie der Hirte jeden Morgen und Abend die Kühe durchs Dorf treibt, wie das Wasser aus dem Ziehbrunnen geholt wird, und vieles andere, was wir teilweise noch aus Erzählungen der Großeltern kennen. Gleichzeitig hält jedoch der Fortschritt in Form von Internet, Smartphone und Kanalisation in Alma Vii Einzug; deshalb ist jetzt eine gute Zeit, um beide Welten nebeneinander zu erleben.
Familienfreundlich ist ein Dorf natürlich auch, wo es kaum Autoverkehr, dafür herrliche Wälder und Blumenwiesen gibt. Für Kinder bietet unserer Unterkunft einen großen Garten mit Rasen, Obstbäumen, Wiesen und Wasser zum gefahrlosen Toben und Entspannen; wir haben ein Trampolin und mehrere Schaukeln, Gesellschaftsspiele, viele liebe Hunde und Katzen zum streicheln, und natürlich ein tolles, familienfreundliches Programm.
3. Was bietet ihr den Familien kulinarisch? Was kommt alles auf den Tisch?
In Rumänien gilt noch viel mehr als in Westeuropa das Motto „saisonal und regional“. Erdbeeren bekommt man hier im Mai und Juni, und sonst eben nicht, Punkt. Danach richtet sich auch das, was bei uns auf den Tisch kommt. So viele Zutaten wie möglich bekommen wir direkt aus dem Dorf bzw. frisch vom Markt in Mediasch.
Es gibt viele köstliche rumänische Gerichte, die wir probieren werden, beispielsweise selbstgebackenes Sauerteigbrot, kleine gefüllte Krautröllchen (Samale), Paprikapaste (Zacusca), Hackfleischröllchen (Mici), Polenta (Mamaliga), verschiedene lokale Schafskäse- und Wurstsorten, Salate und vieles mehr.
4. Wie sieht eure persönliche Beziehung zu Rumänien aus?
Wir sind beide aus einer westlichen Großstadt hierher gezogen. Es verändert einen, wenn man die Jahreszeiten viel intensiver erlebt, weil die Haustür im Sommer immer offen steht, und man den Winter nicht hinter Thermopanefenstern mit Zentralheizung verbringt. Wenn die Landwirtschaft um einen herum häufig nur mit Menschen- und Pferdestärken betrieben wird, weiß man wie viel Arbeit in der Kartoffel steckt, die auf dem Teller liegt. Wenn die Natur so relativ unberührt ist, dass die Schäfer ihre großen Schafherden tagelang über Wiesen und Hügel treiben können, ohne jemals auf einen Zaun zu treffen.
Viele Dinge hier funktionieren nur, wenn man sich gegenseitig hilft, teilt und improvisiert. Das Leben hier ist sicher nicht leichter als in Deutschland, aber es erscheint uns freier, intensiver und gleichzeitig entspannter.